Kleine Forscher - keine Limits II: Stress

 

STRESS! Was ist das?

STRESS das hast Du bestimmt schon mal gehört oder vielleicht sogar schon selbst erlebt?

Eine Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation/World Health Organisation) zeigt, dass nicht nur Erwachsene sondern auch immer mehr Kinder und Jugendliche „DAUERGESTRESST“ sind und macht einige davon sogar krank.

Was ist Stress genau?

Das Hirn setzt den Körper unter ALARMBEREITSCHAFT und zwar immer dann, wenn das Hirn empfindet, dass der Körper gerade jetzt mehr leisten muss als normal:

> Für unsere Vorfahren zu Urzeiten war dies ÜBERLEBENSWICHTIG, denn es hätte jederzeit ein Säbelzahntiger auftauchen können und dann der „KÖRPER“ jederzeit unter dem STRESS blitzschnell mit FLUCHT oder ANGRIFF reagieren können.

Unser Körper schüttet in so einer Situation einen speziellen Stoff sogenannte STRESSHORMONE.

Eines dieser Stresshormone heißt ADRENALIN – es machen uns schnell, schmerzunempfindlich und besonders aufmerksam, somit sind wir kurzfristig ein „Superheld“ bzw. „Supergirl“.

Also ist Stress nicht immer nur „schlecht“ es gibt auch „guten“ Stress:

> z.B. Achterbahn fahren:

Dieser heißt EUSTRESS („EU“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie GUT) – hier wirkt das Adrenalin schnell, aber nicht lange.

Fühlt man sich jedoch über längere Zeit überfordert (gestresst), dann schüttet unser Körper das Stresshormon CORTISOL aus.
Dies hat eine langzeitige Wirkung:

CORTISOL sorgt z.B. dafür, dass dem Körper ausreichend Zucker zur Verfügung steht, denn unter Stress braucht er ENERGIE ...

> für unsere Vorfahren zu Urzeiten war dies auch wichtig, weil sie oft mehrere Tage auf „Jagd“ waren und kaum Nahrung bekamen

ALLERDINGS, wenn unser Körper über längere Zeit zuviel CORTISOL bekommt, kann das UNGESUND werden, denn CORTISOL ist auch der Grund dafür, dass wir nachts nicht mehr so gut abschalten können und es werden auch nicht mehr soviele GLÜCKSHORMONE produziert ...

Die Folge: Wir werden vor lauter Stress TRAURIG, können nicht mehr gut ABSCHALTEN und SCHLAFEN und auch nicht mehr so viel LEISTEN

> und das hat zur Folge, dass wir NOCH GESTRESSTER werden …

Diesen negativen Stress nennen Wissenschaftler: DISTRESS („DIS“ kommt ebenfalls aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie SCHLECHT)

> vielleicht kennt ihr das auch vom Wort DISSEN

Kann man etwas gegen Stress tun?

Manchmal hilft es schon, sich weniger vorzunehmen und Zeit fürs Träumen, Trödeln, Musik hören zu haben, rausgehen und sich bewegen oder auch Sport machen und sich richtig auspowern.

Wenn du dich grade eben gestresst fühlst, hilft es z.B. tief ein und aus zu atmen oder z.B. einen speziellen Stressball in der Hand zu halten oder an etwas Schönes zu denken.

 

 

Solltet du das Gefühl haben, dass dir alles zu viel wird und über den Kopf wächst, wende dich an Eltern oder auch Vertrauenspersonen, die dir zuhören, beistehen und helfen können!

 

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